Mitnahmeregelung für Fahrräder und Downhillräder

Seit 1. Juni 2019 können Fahrräder und Downhillräder unter bestimmten Vorgaben auf den IVB-Linien mitgenommen werden.

Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck, dem Tourismusverband und den Nordkettenbahnen haben wir eine vorübergehende Lösung für den Radtransport gefunden. Grundsätzlich gilt: Fahrgäste mit Kinderwagen und RollstuhlfahrerInnen haben Vorrang gegenüber Fahrgästen mit Fahrrädern. Im Bedarfsfall müssen Fahrgäste mit Rad das Fahrzeug verlassen.

Der Transport von Fahrrädern, auch Downhillrädern, wird unter nachstehenden Rahmenbedingungen auf allen unseren Linien ermöglicht: Im Bereich der Sondernutzungsfläche (Kinderwagen/Rollstuhlplatz) bei Bussen und Trams können je Sondernutzungsfläche zwei Räder transportiert werden, wenn diese nicht verschmutzt sind und die Räder nicht in die Gänge ragen. Die Räder müssen vom Fahrgast an der Sondernutzungsfläche mit den vorhandenen Klettbändern gegen Verrutschen gesichert werden. Kinder unter dem vollendeten 14. Lebensjahr haben zwecks sicherer Befestigung des Fahrrades im und am Fahrzeug in Begleitung einer Person zu sein, die das 14. Lebensjahr bereits vollendet hat. Während dem Aufenthalt im Fahrzeug haben DownhillfahrerInnen den Helm abzunehmen.

Wenn ein Bus über einen Hecklastenträger für den Radtransport verfügt, so ist hier der Transport von zusätzlich vier Rädern möglich. Dies betrifft den Transport von Rädern auf den Linien A, H und J. Werden Fahrräder am Hecklastenträger befestigt, muss sich der Fahrgast von der ordnungsgemäßen Befestigung des Fahrrades überzeugen und den/die FahrerIn informieren.
Ausgeschlossen vom Radtransport sind Downhillräder nach Igls, da es in diesem Bereich keine offiziellen Downhillstrecken gibt. Ausgenommen davon sind Anrainer von Lans und Igls, um diesen DownhillfahrerInnen die Heimfahrt, z.B. von der Nordkette zu ermöglichen.