Emissionsfrei! Die IVB eBus Flotte kommt.
Ein wichtiger Schritt zur klimaneutralen Stadt
Im Rahmen der Strategie für die Dekarbonisierung der Stadt Innsbruck spielt der öffentliche Verkehr eine wesentliche Rolle. Besonders die Umstellung stark frequentierter innerstädtischer Buslinien von Diesel- auf eBusse bringt wesentliche CO₂-Einsparungen, kombiniert mit der Reduktion von Lärm- und Schadstoffemissionen für Anwohnende und Besucher:innen der Stadt bei Tag und bei Nacht.
Im Rahmen des IVB eBus Projekts kommen bis 2029 die ersten neuen eBusse nach Innsbruck und ermöglichen die Umstellung von vier Linien auf elektrischen Betrieb. Hier finden Sie alle Infos zu den Strecken, der Bus-Technologie und der vielen Vorteile der IVB eBusse.
Elektrifizierung der Linien C, R, N1 und N3 ab 2029
Speziell C und R sind hochfrequentierte Linien, die den Osten und Westen der Stadt verbinden und deren Elektrifizierung viele Benefits bringt.
Luigenstraße - Sieglanger (17 km Gesamtstrecke)
25 Haltestellen je Richtung, 15- bzw. 30-Minuten-Takt
DEZ - Rehgasse (20 km Gesamtstrecke)
32 Haltestellen je Richtung, 7,5- bzw. 15-Minuten-Takt
Gumppstraße - Rehgasse (19 km Gesamtstrecke)
27 Haltestellen je Richtung, 30- bzw. 60-Minuten-Takt
Baggersee - Sieglanger (18 km Gesamtstrecke)
23 Haltestellen je Richtung, 30- bzw. 60-Minuten-Takt
Anforderungen für die Elektrifizierung dieser Linien
20 eBusse
18,2 km Oberleitung = ca. 40% der Strecke
Die eBus Linien im Überblick
Planungsstand April 2026
Das IVB eBus Projekt
Die IVB eBusse werden während des laufenden Betriebs an Streckenabschnitten mit Oberleitungen geladen. Batterien in den Bussen versorgen die Fahrzeuge an den übrigen, leitungsfreien Streckenteilen mit Strom.
Fünf wesentliche Vorteile
- Nur geringe Adaptionen am Betriebshof notwendig
- 1:1-Ersatz der Dieselbusse ohne Mehrbedarf an Fahrzeugen und Fahrpersonal
- Lange Nutzungsdauer der eBusse (bis zu 20 Jahre)
- Stadtbild: Oberleitungen nur außerhalb der Innenstadt
- Entlastung des Stromnetzes: dezentrale Nutzung von Tagesstrom
Das eBus-System
Goodbye, Dieselbus – 20 Dieselbusse weg und 20 eBusse neu
Eine fundierte Technologie-Entscheidung
Seit 2019 arbeiten IVB und Verkehrsverbund Tirol (VVT) an einer gemeinsamen Initiative zur Dekarbonisierung des Öffentlichen Verkehrs in Tirol. Dazu wurden Marktrecherchen, technische Anforderungen und Hochrechnungen erarbeitet.
Zudem wurden zahlreiche Testfahrten mit verschiedenen Bus-Typen unterschiedlicher Hersteller im Liniennetz der IVB durchgeführt.
Die Herausforderung dabei: Abstellhalle und Tiefgarage in der IVB-Zentrale erfüllen die Anforderungen für stationär ladende Busse nicht. Viele Technologien waren damit aufgrund zu hoher Kosten für den Ausbau des Betriebshofes auszuschließen.
Überblick über mögliche Technologien und ihre Vor- bzw. Nachteile
- Bau von selektiven Fahrleitungsabschnitten (Ladung unter Fahrdraht während der Fahrt)
- Maximale Fahrgastkapazität, flexible Leistungserweiterung bei vorhandener Ladeinfrastruktur
Projektfahrplan im Technologievergleich
Ab 2029 sind weitere 15 Mio. IVB-Fahrgäste jährlich emissionsfrei in Innsbruck unterwegs. In 20 neuen eBussen auf den Linien C, R, N1 und N3. Der Weg dorthin ist bestens geplant – die Meilensteine:
Ein wichtiger Schritt in eine lebenswerte Zukunft
Neben wesentlichen CO₂-Einsparungen erzielt das IVB eBus Projekt bessere Lebensqualität dank weniger Lärm und Abgasen in der Stadt. Mit der IKB als Partnerin ist der Einsatz von 100% erneuerbarem Strom für den Betrieb der Busse gesichert.
Die Stadt Innsbruck bietet damit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Gästen ein durchdachtes, zukunftsorientiertes, emissionsfreies Öffi-Konzept – eine sinnvolle Investition in eine nachhaltige Zukunft.